Kuppel einer Ureinwohnerhöhle auf Gran Canaria, beleuchtet von einem Lichtstrahl während der Wintersonnenwende.

Gran Canaria und die Wintersonnenwende der kanarischen Ureinwohner.

Wintersonnenwende der kanarischen Ureinwohner

Die Wintersonnenwende und die kanarischen Ureinwohner

Die kanarischen Ureinwohner feierten die Wintersonnenwende auf eine einzigartige und tiefgreifende Weise. Dieses Ereignis markierte den Beginn des astronomischen Winters und hatte eine starke kulturelle und landwirtschaftliche Bedeutung.

An Orten wie Risco Caído wurden Strukturen in Einklang mit der Position der Sonne und des Mondes ausgerichtet. Während der Sonnenwende trat ein Strahl des Mondlichts durch eine natürliche Spalte ein und erleuchtete heilige Räume in den Höhlen. Dieses Phänomen wurde als göttliche Botschaft oder als Symbol für Fruchtbarkeit und Erneuerung interpretiert.

Die GROSSE FRUCHTBARE MUTTER CHAXIRAXI war eine zentrale Figur in diesen Zeremonien. Die Gemeinschaften versammelten sich in der Nähe von Bächen und Schluchten, um Rituale für sie abzuhalten und die Verbindung zwischen Erde, Himmel und menschlichem Leben in einer einzigen spirituellen Erfahrung zu erleben.

Für die alten Bewohner von Gran Canaria, markierte die Sonnenwende auch den Beginn landwirtschaftlicher und pastoralwirtschaftlicher Aktivitäten. Es war eine Zeit der Vorbereitung und Reflexion, in der die Verbindung zur Natur und zu ihren Ahnen geschätzt wurde.

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