Die Kanarischen Inseln, gelegen im Atlantischen Ozean, sind ein vulkanischer Archipel mit einer geologischen Geschichte von Millionen Jahren.

GEOLOGISCHE EVOLUTION DER KANARISCHEN INSELN


Ihre Entstehung ist mit einem Hotspot im Erdmantel verbunden, wo das Magma aufsteigt und neue Inseln bildet. Dieser Prozess ist Teil der Geoevolution des Archipels, das im Laufe der Zeit verschiedene Phasen durchlaufen hat.

"Querschnitt der geologischen Schichten der Kanarischen Inseln, der die vulkanische Herkunft des Archipels zeigt. Das Bild veranschaulicht die atlantische ozeanische Kruste im Westen und die afrikanische Kontinentalkruste im Osten. Die Inseln (El Hierro, La Palma, La Gomera, Teneriffa, Gran Canaria, Fuerteventura und Lanzarote) ragen über den Meeresspiegel. Aus den Tiefen des Erdmantels (in Rot angegeben) steigen Magmasäulen (grüne Pfeile), die die Kruste durchdringen und die Vulkaninseln bilden. Die gesamte Entfernung des Archipels beträgt 410 km."

Die geologische Evolution des Archipels hat sich in mehreren Phasen entwickelt:

Unterwasserphase

Vor mehr als 20 Millionen Jahren begann das Magma, vom Grund des Ozeans aufzutauchen und sich zu sammeln, bis sich Unterwassergebirge bildeten. Mit der Zeit wuchsen diese Strukturen bis zur Oberfläche und gaben den ersten Inseln Ursprung.

Geologie der Kanaren – Auftauchphase

Während dieser Phase setzten die Inseln ihr Wachstum durch aufeinanderfolgende Vulkanausbrüche fort. Es bildeten sich große vulkanische Strukturen, wie der Teide auf Teneriffa und der Roque Nublo auf Gran Canaria. Diese Phase war geprägt von intensivem Vulkanismus und tektonischen Bewegungen, die für die Geoevolution des Archipels grundlegend waren.

Erosions- und Stabilitätsphase

Sobald die Hauptvulkanaktivität nachließ, begann die Erosion, die Landschaft zu formen. Faktoren wie Wind, Regen und Wellen haben Schluchten, Klippen und Täler geformt. In einigen Inseln, wie Fuerteventura und Lanzarote, war die Erosion intensiver aufgrund ihres höheren Alters, was einen neuen Stand der Geoevolution der Inseln widerspiegelt.

Geologische Bildung der Kanarischen Inseln – Jüngste vulkanische Aktivität

Trotz der scheinbaren Stabilität sind die Kanaren weiterhin ein vulkanisch aktives Gebiet. Jüngste Ausbrüche, wie der des Vulkans Tajogaite auf La Palma im Jahr 2021, zeigen, dass der geologische Prozess fortschreitet und die Geoevolution des Archipels am Laufen hält.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Bildung der Kanarischen Inseln das Ergebnis von Millionen Jahren vulkanischer Aktivität und Erosion ist. Dieser Prozess geht weiter und formt die Landschaft und die Biodiversität des Archipels, innerhalb einer ständigen Dynamik der Geoevolution.

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