Alte Tunnel, die aus Steinen gebaut wurden und wahrscheinlich für Lagerung oder Verteidigung genutzt wurden, werden aus einer seitlichen und frontalem Perspektive beobachtet.

eine Strecke von über 2.000 km.

Die Wasserleitungen der Kanaren

Die Tunnel, die Wasser in den Kanarischen Inseln speichern

Wusstest du, dass es auf den Kanarischen Inseln unterirdische Tunnel gibt, die helfen, Wasser zu finden? Diese Tunnel sind sehr alt und sammeln das Wasser, das unter der Erde ist.

Warum sind sie wichtig?

Auf den Kanarischen Inseln fällt das Wasser nicht immer vom Himmel in Form von Regen. Deshalb nutzen die Menschen seit langem Brunnen, Löcher und Tunnel, um das Wasser zu suchen, das in der Erde ist.

Auf einigen Inseln kommt bis zu 80 % des Wassers, das wir nutzen, aus diesen Orten. Den Rest erhalten wir, indem wir das Salz aus dem Meerwasser entfernen (das nennt man Entsalzung) oder indem wir Flaschenwasser kaufen.

Wie funktionieren sie?

Diese Tunnel sind gemacht, um an das Wasser zu gelangen, das unter der Erde ist, genannt Grundwasser . Oft gelangt das Wasser von einer Seite des Tunnels hinein und fließt dann von der anderen Seite heraus, ohne dass Pumpen nötig sind, weil es durch die Neigung des Tunnels von selbst fließt.

Einige Tunnel sind kurz, nur 30 Meter lang, aber andere können sehr lang sein: bis zu über 1 Kilometer!

Eine alte Idee, die um die Welt reiste

Diese Art von Tunneln ist nicht exklusiv für die Kanaren. Vor Tausenden von Jahren wurden sie bereits an Orten wie Iran, Ägypten, Griechenland, Marokko und auch in Spanien und Lateinamerika genutzt.

Die Römer und Araber brachten diese Technik nach Spanien, und dann kam sie mit den ersten Kolonisten von Andalusien und Madeira zu den Kanaren. Aber schon vorher hatten die alten Bewohner der Kanaren, genannt Guanches , ihre eigenen Methoden, um Wasser zu gewinnen.

Wo sind sie?

Auf Gran Canaria gibt es mehr als 100 Quellen für Grundwasser, obwohl viele vergessen sind. Einige könnten auch auf Teneriffa sein, besonders in der Nähe der Schluchten.

Die meisten befinden sich in trockenen Gebieten der Insel, wo Wasser wertvoller ist. Es sind kleine Tunnel, normalerweise zwischen 30 und 200 Meter lang, obwohl einige bis zu einem Kilometer reichen.

Ein natürliches und historisches Erbe

Diese Tunnel dienen nicht nur zur Wasserentnahme, sondern sind auch Teil des Erbes der Kanaren. Sie sind ein Beweis dafür, wie unsere Vorfahren wussten, wie man mit der Natur arbeitet, um besser zu leben.

Heutzutage werden diese Systeme auch an anderen Orten der Welt eingesetzt, wie Hawaii oder Korea, obwohl sie dort anders genannt werden.

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