Das „kanarische Messer“

Das kanarische Messer ist Teil der kanarischen Tradition, die eine reiche und komplexe Geschichte hat, die den meisten ihrer Bewohner kaum bekannt ist.
Ein Beispiel ist das „kanarische Messer“, ein handwerkliches Werkzeug aus diesem Land, das leider das Risiko hat, zu verschwinden.
Um zu vermeiden, dass dies passiert, hat das Cabildo von Gran Canaria einen Dokumentarfilm erstellt, in dem die Ursprünge, die Geschichte, die Entwicklung und die Typologie enthüllt werden. Das „kanarische Messer, von der Werkstatt zur Galerie“ ist der Titel dieses Dokumentarfilms, der von der Stiftung für das Studium und die Entwicklung des kanarischen Handwerks – Fedac, einer autonomen Einrichtung, die direkt vom Cabildo von Gran Canaria abhängt, erstellt wurde.
Wie im Dokumentarfilm erklärt wird, sind die Gemeinden Telde und Santa María de Guía auf Gran Canaria vermutlich die Ursprungsorte des „kanarischen Messers“, mit Hinweisen, die ins 19. Jahrhundert zurückreichen. Dennoch bleibt der genaue Ursprung dieser Aktivität ungewiss, obwohl es Beweise dafür gibt, dass dieses Messer sich als grundlegendes und unverzichtbares Werkzeug in den verschiedenen Alltagsaufgaben festigte.
Die Gemeinden Telde und Santa María de Guía sind wahrscheinlich die Ursprungsorte des „kanarischen Messers“. Mit Initiativen wie diesen möchte das Cabildo von Gran Canaria verhindern, dass einige der typischsten Berufe der kanarischen Geschichte in Vergessenheit geraten.
Die „kanarischen Messer“, auch bekannt als „Landwirtschaftsmesser“, „Landmesser“ oder „Kufenmesser“, wurden von den Schmieden der Inseln hergestellt, die die Kunst von jungen Jahren in den familiären Tätigkeiten erlernten. Heute wird dieses Instrument auf den Inseln wenig verwendet und findet sich nur auf einigen Kunsthandwerksmessen oder in privaten Sammlungen, was die Dringlichkeit, diese Tradition und ihre Geschichte zu bewahren, noch weiter erhöht.

